Schlüsselübergabe am Rosenmontag dem 15.02.2018

Die symbolische Schlüsselübergabe der Stadt an unsere beiden Karnevalsvereine am 11.11. gehört als festes Ritual zum Karneval in Laage und Weitendorf. Die Übergabe der Schlüssel ist immer ein äußeres Zeichen der Machtübergabe. In der Narrenzeit bringt die Schlüsselübergabe symbolisch die zeitlich beschränkte Geltung des Narrenrechts zum Ausdruck.

Mit der Schlüsselrückgabe am Rosenmontag dem 15.02.2018 um 18:30 Uhr endete in unserer Stadt - offiziell - die Narrenzeit.

Sprechstunde beim Bürgermeister Holger Anders am 19.02.2018 in Kritzkow

Der Bürgermeister der Stadt Laage bietet am Montag, dem 19.02.2018, von 17.30 Uhr bis 19.00 Uhr eine Bürgermeistersprechstunde in Kritzkow an. Bürgerinnen und Bürger können den Bürgermeister während dieses Zeitraumes ohne Voranmeldung im Feuerwehrgerätehaus Kritzkow (Gewerbestraße 1) sprechen.

 

Bericht des Bürgermeisters auf der Stadtvertretung Laage am 31.01.2018

 

  1. Beratung zur Nutzung der Sportstätten Auf Grund eines vermehrten Aufkommens von Beschwerden und Beschädigungen in den Schulsporthallen Laage wurden am 18.12.2017 alle Nutzer dieser Sporthallen zu einer Beratung ins Rathaus eingeladen. Nahezu alle Nutzer sind der Einladung gefolgt. Das Treffen diente dazu, das zukünftige Verhalten der Nutzer in den Sporthallen konkreter zu definieren, um so einen geordneten Schul- und Trainingsbetrieb in beiden Hallen sicherzustellen. Es wurde noch einmal bekräftigt, dass es sich bei den Sporthallen in erster Linie um Schulsporthallen handelt und somit die Nutzung durch den Schulsport Vorrang vor jeder weiteren Nutzung hat. Der Schulsport findet in der Regel wochentags bis 16:50 Uhr statt. Bis auf die Kita sollen die weiteren Nutzer die Hallen erst nach Beendigung des Schulsportes betreten. In den Sommerferien sind die Nutzungen der Sporthallen grundsätzlich untersagt. Ausnahmen für beispielsweise Ferienfreizeiten werden nur in den ersten drei Ferienwochen gewährt und sind der Stadt Laage rechtzeitig im Vorfeld anzumelden. Nur so kann die Durchführung der notwendigen Reinigungs- und Unterhaltungsarbeiten sichergestellt werden. Derzeit werden die Umkleideräume gemalert. Ab dem 2. Schulhalbjahr ist das Nutzerbuch von jedem Übungsleiter für Eintragungen zu nutzen. Die Eintragungen werden dann durch die Stadtwerke kontrolliert und mögliche Schäden sollen dann zeitnah abgearbeitet werden.    Der vereinzelt aufkommende Wunsch nach einem Hallenwart wurde wahrgenommen, als Bürgermeister appelliere ich aber nachdrücklich an die Eigenverantwortung der Übungsleiter und Nutzer. Ansprechpartner für die Sporthallen seitens der Stadt Laage sind Herr Jungerberg als Sportkoordinator und Frau Ernst als Verwaltungsmitarbeiterin. Sie sind über die Mailadresse. sportkoordinator@stadt-laage.de erreichbar. In den Nutzungszeiten üben die Nutzer neben dem Sportkoordinator, den Mitarbeitern der Stadt Laage sowie der Stadtwerke Laage Hausrecht aus. Den Anweisungen ist Folge zu leisten.

    Das Parken an den Sporthallen ist nur auf den dafür gekennzeichneten Flächen zulässig. Die notwendigen Flucht- und Rettungswege sind von Nutzern und Gästen frei zu halten.

    Im Ergebnis des Treffens wurde die Erarbeitung eines Merkblattes für die Nutzer vereinbart, welches die konkreten Verhaltensregeln beinhaltet. Falls Nutzer die aufgeführten Regelungen nicht befolgen, kann dies Sanktionen bis hin zu Nutzungssperren für die jeweilige Übungsgruppe, oder den jeweiligen Verein nach sich ziehen. Dieses Merkblatt wurde bereits an die Vereine herausgegeben.
     
  2. Brandschutzbedarfsplan der Stadt Laage Für die Stadt Laage wird derzeit ein Brandschutzbedarfsplan erarbeitet. Dieser Plan soll die Stadt Laage bei der Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgabe im Brandschutz sicher begleiten. Auf Grund der bestehenden Rahmenbedingungen leiten sich damit die zukünftige personelle und sachliche Ausstattung der jeweiligen Feuerwehr ab. Der Brandschutzbedarfsplan dient für die nächsten Jahre als Leitlinie für die Mittelverwaltung der Feuerwehr und des Brandschutzes. Am 04. Januar 2018 fand dazu ein erstes Treffen unter Leitung vom Ingenieur für Brandschutz Herrn Jens Werner im Rathaus Laage statt. Eingeladen dazu waren die Wehrführer der drei freiwilligen Ortswehren der Stadt Laage – Laage, Liessow und Kritzkow sowie die Fraktionsvorsitzenden der Fraktionen der Stadtvertretung. Leider ist aus der Stadtvertretung nur Alfons Hütten als Vorsitzender der CDU-Fraktion der Einladung gefolgt. Seitens der Stadt haben die 1. Stellvertretende Bürgermeisterin Petra Müller, Kerstin Ernst als zuständige Mitarbeiterin sowie ich als Bürgermeister teilgenommen. In dem jetzt zu erstellenden 1. Teil des Brandschutzbedarfsplanes geht es um die Risikobeurteilung.    Diese umfasst die Risikoermittlung, die Risikoanalyse und dann im Ergebnis die Risikobewertung. Gemeinsam mit den Feuerwehren sind nun die Schutzgrade anhand der Erreichungszeit zu definieren. Die Schutzzielkriterien umfassen die Mindeststärke, die Eintreffzeit und den Erreichungsgrad. Sie sind nicht veränderbar, sondern gesetzlich klar definiert. Die Gefahrenpotenziale in den einzelnen Ortsteilen wurden beraten und in die Planung aufgenommen. In der Beratung hat sich abgezeichnet, dass im Hinblick auf die Einsatzzeit ein umfassender Brandschutz inklusive Personenschutz beispielsweise bei einem kritischen Hausbrand nicht im gesamten Stadtgebiet gewährleistet werden kann. Es hat sich herausgestellt, dass insbesondere die Bereitstellung einer ausreichenden Menge an Löschwasser äußerst problematisch, bzw. nicht gewährleistet ist. Der Planentwurf für den 1. Teil wird nun in den einzelnen Ortswehren beraten und überarbeitet. Im Ergebnis muss dann die Stadtvertretung entsprechende Beschlüsse zur zukünftigen sachlichen Ausstattung der Feuerwehr treffen, um den größtmöglichen Brandschutz zu gewährleisten.  

 

  1. Strafzinsen Seit längerem sind sie im Gespräch, jetzt haben Sie auch die Stadt Laage eingeholt  – die Strafzinsen. Die Banken, bei denen die Stadt Laage, aber auch die weiteren amtsangehörigen Gemeinden Konten unterhalten, haben mitgeteilt, dass Sie bei überschreiten gewährter Freibeträge Strafzinsen für das auf diesen Konten befindliche Geld einfordern werden. Der Strafzins beträgt dann 0,4% für jeden darüberliegenden Euro. Aus diesem Grund hat die Stadt Laage nun sehr konservative Anlageformen für die vorhandenen Geldmittel gewählt, um den Strafzins zu vermeiden. Trotzdem ist die Liquidität der Stadt Laage gesichert.  
  2. Sitzung des Beirates für Menschen mit Behinderungen Am 17. Januar 2018 hat der Beirat für Menschen mit Behinderungen des Landkreises Rostock im Rahmen seiner Ämtertour eine Beiratssitzung im Rathaus Laage durchgeführt. Am öffentlichen Teil nahmen die stellvertretende Bürgermeisterin Petra Müller und ich als Bürgermeister teil.

    Gemeinsam mit den Beiratsmitgliedern wurde über die Probleme und Möglichkeiten der Berücksichtigung der Interessen von Beeinträchtigten diskutiert. Ich habe darauf verwiesen, dass die Stadt Laage historisch gewachsen ist und durch die vielerorts vorhandene Kopfsteinpflasterung nicht überall jeder Wunsch zu Erhöhung der Barrierefreiheit erfüllt werden kann. Weiterhin habe ich einen Überblick über bisherige Maßnahmen im öffentlichen Bereich: Leitsystem an der Bushaltestelle Breesener Straße, Straßenübergänge am Markt, barrierefreier Zugang zur Bibliothek etc. gegeben. Ich habe auch darüber informiert, dass als größeres Projekt der Ziegenmarkt barrierefreier gestaltet werden soll und weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit angedacht sind. Der Beirat bescheinigte der Stadt zwar, dass sie in einigen Bereichen ein gutes Niveau erreicht hat, aber insbesondere die Barrierefreiheit für Sehbehinderte und Blinde nicht, oder nur kaum gegeben ist. Einige Gesichtspunkte hat der Behindertenbeirat der Stadt Laage zur Prüfung mit auf den Weg gegeben. Torsten Schumann als Vorsitzender empfahl der Stadt in Anlehnung an die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention die Mitwirkung von Betroffenen bei der Planung und Umsetzung baulicher Maßnahmen. Eine derzeit geringe Anzahl an Menschen mit Handycap soll für die Stadt kein Anlass zur Unterlassung von Barrierefreiheit fördernden Maßnahmen sein. Weiter stellten die Beiratsmitglieder darauf ab, dass Barrierefreiheit nicht nur die Reduzierung von Mobilitätseinschränkung bedeutet. Vielmehr sind auch Seh- und Hörgeschädigte sowie geistig behinderte Menschen zu erfassen und deren Bedürfnisse zu berücksichtigen. Bei der Umsetzung der Punkte hat der Beirat seine Unterstützung angeboten.            

    Ich werde hierzu mit meiner Bürgermeisterkollegin und meinen Bürgermeisterkollegen des Amtes über die Einsetzung eines ehrenamtlichen Behindertenbeauftragten auf Amtsebene beraten und dann gegebenenfalls zur Besetzung dieser Funktion einen Aufruf im Ratsanzeiger zur Benennung von Personenvorschlägen veranlassen.

 

  1. Unternehmer des Jahres 2018 Der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit, Harry Glawe hat einen Bewerbungsaufruf zum „ Unternehmer des Jahres in MV 2018“ gestartet. Auch im Jahr 2018 suchen Wirtschaft, Politik und Verwaltung nach erfolgreichen und engagierten Unternehmerinnen und Unternehmern in MV, bzw. Unternehmen, die beispielgebende Entwicklungen oder besondere betriebliche Leistungen und Lösungen vorweisen können. Träger des Wettbewerbs sind das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit, der ostdt. Sparkassenver-band mit den Sparkassen in M-V und die Vereinigung der Unternehmensverbände M-V. Der Unternehmerpreis wird in den folgenden Kategorien: - Unternehmerpersönlichkeit                                - Unternehmensentwicklung sowie                                - Fachkräftesicherung und Familienfreundlichkeit ausgelobt. Der Wettbewerb ist am 02. Januar 2018 gestartet und die Bewerbungs- und Vorschlagsfrist endet am 26.03.2018. Die notwendigen Antragsformulare können im Sekretariat des Bürgermeisters abgeholt, bzw. über die Webadresse: www.unternehmerpreis-mv.de heruntergeladen werden. Ich bitte Sie, diesen Aufruf an Ihnen bekannte Unternehmer weiterzuleiten.

 

  1. Ersatzneubau Bahnbrücke Liessow In der vergangenen Stadtvertretersitzung habe ich darüber informiert, dass der Landkreis Rostock den Ersatzneubau der Brücke über die Gleisanlagen der DB AG im Zuge der Kreisstraße 31 bei Liessow geplant hat. Die Planunterlagen liegen noch bis zum 09.02.2018 bei uns im Bürgerbüro zur Einsichtnahme aus. Hinweise, Vorschläge oder Anregungen können schriftlich oder gern auch zur Niederschrift vorgebracht werden.

 

  1. Wegebau Korleput-Breesen Die Teilnehmergemeinschaft des Flurneuordnungsverfahrens Breesen hat zum Ende des vergangenen Jahres schon einen Zuwendungsbescheid für eine Wegebaumaßnahme im Bodenordnungsverfahren bekommen. Es handelt sich um den ländlichen Weg von Korleput nach Breesen an die B 108. Es ist davon auszugehen, dass die Bauausführung noch in diesem Jahr erfolgen wird.

 

  1. Schöffenwahl Auf der letzten Stadtvertretersitzung habe ich bereits die bevorstehenden Schöffen- und Jugendschöffenwahlen für den Amtsgerichtsbezirk Güstrow angesprochen. Ich möchte an dieser Stelle noch einmal an die Unterbreitung von diesbezüglichen Vorschlägen erinnern.  Die Amtszeit der Schöffen dauert vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2023. Die Bewerber müssen mindestens 25 und höchsten 69 Jahre alt sein. Interessenten für das Schöffenamt in allgemeinen Strafsachen können sich bis zum 28.02.2018 beim Amt Laage, Am Markt 7, 18299 Laage, Telefon 038459-33521, Frau Hartung bewerben. Die jeweils notwendigen Formulare können auf der Internetseite der Stadt Laage www.stadt-laage.de oder auf der Internetseite www.schoeffenwahl.de heruntergeladen werden.  

 

Informationen aus dem Fundbüro der Stadt Laage

Beim Fundbüro wurden folgende Fundsachen abgegeben:

2 Gehstöcke, 5 Brillen, 1 Portmonee, 3 Handy´s, 2 Autoschlüssel, 10 Schlüssel-/Schlüsselbunde, 1 Handtasche

Anfragen bitte an das Bürgerbüro der Stadt Laage, 038459/335-0

Daniela Hamann

 

Badegewässerüberwachung - Vorbereitung der Badesaison 2018

Für die Badesaison 2018 beabsichtigt das Amt Laage folgende Gewässer als Badegewässer auszuweisen:

Kiessee Liessow, Stadt Laage / Hohen Sprenzer See, Gemeinde Hohen Sprenz / Dolgener See, Gemeinde Dolgen am See

Entsprechend § 11 der Badegewässerlandesverordnung M-V (BadegewLVO M-V) ist die Öffentlichkeit zu beteiligen. Jeder Bürger kann bezüglich der vorgesehenen Badegewässer des Amtes Laage Vorschläge, Bemerkungen und Anregungen vorbringen. Dieses bezieht sich insbesondere auf die Erstellung, die Überprüfung und die Aktualisierung der Badegewässerlisten gemäß § 3 Abs. 1 der BadegewLVO M-V.

Vorschläge und Anregungen werden entgegengenommen bei:

1. Landkreis Rostock, Gesundheitsamt SG Infektionsschutz/Hygiene und Umweltmedizin, Am Wall 3-5, 18273 Güstrow, Tel.: 03843/ 755 53201

2. Amt Laage, Bauverwaltung, Am Markt 7, 18299 Laage, Tel.: 038459/ 335 35

Elke Hildebrandt

 

Ausschreibung einer Stelle im Ausbildungsberuf einer/eines Verwaltungsfachangestellten

Die Stadtverwaltung Laage bietet für den Ausbildungsbeginn 01. August 2018 eine Stelle im Ausbildungsberuf einer/eines Verwaltungsfachangestellten an.

Die Ausbildungsdauer beträgt 3 Jahre. Sie erlernen die Verrichtung von Büro- und Verwaltungsarbeiten in der Fachrichtung Kommunalverwaltung, oftmals unter Verwendung von elektronischen Datenverarbeitungsanlagen. Die bürgerorientierte Bearbeitung von Anfragen und Anliegen bildet den Hauptbestandteil dieses Ausbildungsberufes. Dazu werden Kenntnisse insbesondere in den Rechtsgebieten Verwaltungs-, Kommunal-, Sozial- und Ordnungsrecht vermittelt.

Bildungsvoraussetzung ist der erfolgreiche Abschluss der Mittleren Reife. Gute Deutsch- und Mathematikkenntnisse werden im Hinblick auf das Berufsbild vorausgesetzt.

Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Eine Übernahme in ein Arbeitsverhältnis nach Beendigung der Ausbildung kann nicht in Aussicht gestellt werden.

Erforderliche Bewerbungsunterlagen:

  • Bewerbungsanschreiben
  • Lebenslauf (auch tabellarisch)
  • aktuelles Lichtbild
  • Kopien der letzten beiden Schulzeugnisse (bei Abiturienten auch die beiden Zeugnisse der 10. Klasse)
  • Praktikumseinschätzungen (wenn vorhanden) 

Unvollständige Bewerbungen können nicht berücksichtigt werden.
Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis zum 28.02.2018 an die

Stadt Laage
- Der Bürgermeister -
Geschäftsbereich II
Am Markt 7 in 18299 Laage

Die schriftliche Bewerbung ist zu kennzeichnen mit der Aufschrift „Bewerbung – VfA". Mit der Bewerbung entstehende Kosten werden nicht übernommen. Für weitere Nachfragen steht Ihnen    Frau Petra Müller unter Tel.: 038459/33520 zur Verfügung.

 

gez. Holger Anders
Bürgermeister

 

Neue Öffnungszeiten für Wertstoffhöfe

Aus gegebener Veranlassung geben wir bekannt, dass der Landkreis Rostock für den Wertstoffhof ab dem 02. Oktober 2017 neue Öffnungszeiten vorsieht. Demnach wird der Wertstoffhof zu neuen Zeiten geöffnet sein. Diese sind:

Montag: geschlossen
Dienstag - Freitag: 12.00 Uhr – 18.00 Uhr
Samstag: 09.00 Uhr - 15.00 Uhr

 

 

Vorbereitung und Durchführung der Schöffenwahl 2018

Im ersten Halbjahr 2018 werden bundesweit die Schöffen und Jugendschöffen für die Amtszeit von 2019 bis 2023 gewählt. Gesucht werden in unseren Gemeinden/unserer Stadt Frauen und Männer, die für den Amtsgerichtsbezirk Güstrow als Vertreter des Volkes an der Rechtsprechung in Strafsachen teilnehmen:

  • Diekhof 1 Schöffe,
  • Dolgen am See 1 Schöffe,
  • Hohen Sprenz 1 Schöffe,
  • Laage 6 Schöffen und
  • Wardow 2 Schöffen,

Die Gemeindevertretungen/Stadtvertretung schlagen doppelt so viele Kandidaten vor, wie an Schöffen benötigt werden. Aus diesen Vorschlägen wählt der Schöffenwahlausschuss beim Amtsgericht in der zweiten Jahreshälfte 2018 die Haupt- und Hilfsschöffen.

Gesucht werden Bewerberinnen und Bewerber, die in den Gemeinden/in der Stadt wohnen und am 01.01.2019 mindestens 25 und höchstens 69 Jahre alt sein werden. Wählbar sind deutsche Staatsangehörige, die die deutsche Sprache ausreichend beherrschen. Wer zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt wurde oder gegen wen ein Ermittlungsverfahren wegen einer schweren Straftat schwebt, die zum Verlust der Übernahme von Ehrenämtern führen kann, ist von der Wahl ausgeschlossen. Auch hauptamtlich in oder für die Justiz Tätige (Richter, Rechtsanwälte, Polizeivollzugsbeamte, Bewährungshelfer, Strafvollzugsbedienstete usw.) und Religionsdiener sollen nicht zu Schöffen gewählt werden.

Schöffen sollten über soziale Kompetenz verfügen, d.h. das Handeln eines Menschen in seinem sozialen Umfeld beurteilen können. Von ihnen werden Lebenserfahrung und Menschenkenntnis erwartet. Die ehrenamtlichen Richter müssen Beweise würdigen, d. h. die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein bestimmtes Geschehen wie in der Anklage behauptet ereignet hat oder nicht, aus den vorgelegten Zeugenaussagen, Gutachten oder Urkunden ableiten können. Die Lebenserfahrung, die ein Schöffe mitbringen muss, kann aus beruflicher Erfahrung und/oder gesellschaftlichem Engagement resultieren. Dabei steht nicht der berufliche Erfolg im Mittelpunkt, sondern die Erfahrung, die im Umgang mit Menschen erworben wurde.

Das verantwortungsvolle Amt eines Schöffen verlangt in hohem Maße Unparteilichkeit, Selbständigkeit und Reife des Urteils, aber auch geistige Beweglichkeit und – wegen des anstrengenden Sitzungsdienstes – gesundheitliche Eignung. Juristische Kenntnisse irgendwelcher Art sind für das Amt nicht erforderlich.

Schöffen müssen ihre Rolle im Strafverfahren kennen, über Rechte und Pflichten informiert sein und sich über die Ursachen von Kriminalität und den Sinn und Zweck von Strafe Gedanken gemacht haben. Sie müssen bereit sein, Zeit zu investieren, um sich über ihre Mitwirkungs- und Gestaltungsmöglichkeiten weiterzubilden. Wer zum Richten über Menschen berufen ist, braucht Verantwortungsbewusstsein für den Eingriff in das Leben anderer Menschen durch das Urteil. Objektivität und Unvoreingenommenheit müssen auch in schwierigen Situationen gewahrt werden, etwa wenn der Angeklagte aufgrund seines Verhaltens oder wegen der vorgeworfenen Tat zutiefst unsympathisch ist oder die öffentliche Meinung bereits eine Vorverurteilung ausgesprochen hat.

Schöffen sind mit den Berufsrichtern gleichberechtigt. Für jede Verurteilung und jedes Strafmaß ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit in dem Gericht erforderlich. Gegen beide Schöffen kann niemand verurteilt werden. Jedes Urteil – gleichgültig ob Verurteilung oder Freispruch – haben die Schöffen daher mit zu verantworten. Wer die persönliche Verantwortung für eine mehrjährige Freiheitsstrafe, für die Versagung von Bewährung oder für einen Freispruch wegen mangelnder Beweislage nicht übernehmen kann, sollte das Schöffenamt nicht anstreben. In der Beratung mit den Berufsrichtern müssen Schöffen ihren Urteilsvorschlag standhaft vertreten können, ohne besserwisserisch zu sein, und sich von besseren Argumenten überzeugen lassen, ohne opportunistisch zu sein. Ihnen steht in der Hauptverhandlung das Fragerecht zu. Sie müssen sich verständlich ausdrücken, auf den Angeklagten wie andere Prozessbeteiligte eingehen können und an der Beratung argumentativ teilnehmen. Ihnen wird daher Kommunikations- und Dialogfähigkeit abverlangt.

Zusammenfassend – wer kann Schöffe werden?

Das Amt eines Schöffen ist ein Ehrenamt. Es kann nur von Deutschen versehen werden (§ 31 GVG).

Unfähig zu dem Amt eines Schöffen sind (§ 32 GVG):

  1. Personen, die infolge Richterspruchs die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter nicht besitzen oder wegen einer vorsätzlichen Tat zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt sind;
  2. Personen, gegen die ein Ermittlungsverfahren wegen einer Tat schwebt, die den Verlust der Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter zur Folge haben kann.

Zum Amt eines Schöffen sollen nicht berufen werden (§ 33 GVG):

  1. Personen, die bei Beginn der Amtsperiode das fünfundzwanzigste Lebensjahr noch nicht vollendet haben würden;
  2. Personen, die das siebzigste Lebensjahr vollendet haben oder es bis zum Beginn der Amtsperiode vollenden würden;
  3. Personen, die zur Zeit der Aufstellung der Vorschlagsliste nicht in der Gemeinde wohnen;
  4. Personen, die aus gesundheitlichen Gründen für das Amt nicht geeignet sind;
  5. Personen, die mangels ausreichender Beherrschung der deutschen Sprache für das Amt nicht geeignet sind;
  6. Personen, die in Vermögensverfall geraten sind.

Zu dem Amt eines Schöffen sollen ferner lt. § 34 (1) GVG nicht berufen werden:

  1. Der Bundespräsident;
  2. Die Mitglieder der Bundesregierung oder einer Landesregierung;
  3. Beamte, die jederzeit einstweilig in den Warte- oder Ruhestand versetzt werden können,
  4. Richter und Beamte der Staatsanwaltschaft, Notare und Rechtsanwälte;
  5. Gerichtliche Vollstreckungsbeamte, Polizeivollzugsbeamte, Bedienstete des Strafvollzugs sowie hauptamtliche Bewährungs- und Gerichtshelfer;
  6. Religionsdiener und Mitlieder solcher religiösen Vereinigungen, die satzungsgemäß zum gemeinsamen Leben verpflichtet sind.

Die Berufung zum Amt eines Schöffen dürfen ablehnen (§ 35 GVG):

  1. Mitglieder des Bundestages, des Bundesrates, des Europäischen Parlaments, eines Landtages oder einer zweiten Kammer,
  2. Personen, die a) in zwei aufeinanderfolgenden Amtsperioden als ehrenamtlicher Richter in der    Strafrechtspflege tätig gewesen sind, sofern die letzte Amtsperiode zum Zeitpunkt    der Aufstellung der Vorschlagsliste noch andauert, b) in der vorhergehenden Amtsperiode die Verpflichtung eines ehrenamtlichen    Richters in der Strafrechtspflege an mindestens vierzig Tagen erfüllt haben oder c) bereits als ehrenamtliche Richter tätig sind;
  3. Ärzte, Zahnärzte, Krankenschwestern, Kinderkrankenschwestern, Krankenpfleger und Hebammen;
  4. Apothekenleiter, die keinen weiteren Apothekern beschäftigen;
  5. Personen, die glaubhaft machen, dass ihnen die unmittelbare persönliche Fürsorge für ihre Familie die Ausübung des Amtes in besonderem Maße erschwert;
  6. Personen, die das fünfundsechzigste Lebensjahr vollendet haben oder es bis zum Ende der Amtsperiode vollendet haben würden;
  7. Personen, die glaubhaft machen, dass die Ausübung des Amtes für sie oder einen Dritten wegen Gefährdung oder erheblicher Beeinträchtigung einer ausreichenden wirtschaftlichen Lebensgrundlage eine besondere Härte bedeutet.

Interessenten bewerben sich für das Schöffenamt in allgemeinen Strafsachen bis zum 28.02.2018 beim Amt Laage, Am Markt 7, 18299 Laage, Telefon 038459/33521, Frau Hartung. Ein Formular kann von der Internetseite des Amtes Laage www.amt-laage.de, der Internetseite der Stadt Laage www.stadt-laage.de oder auf der Internetseite www.schoeffenwahl.de heruntergeladen werden.

Bewerbungsformular zur Aufnahme in die Vorschlagsliste der Schöffenwahl

 

 

Das Klamöttchen - Ihre soziale Kleiderkammer in Laage

Seit Herbst 2015 gibt es auch in Laage eine Kleiderkammer, welche von fleißigen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern mit viel Enthusiasmus betrieben wird.

Anfänglich für die vielen angekommenen Flüchtlinge eingerichtet, hat sich das Klamöttchen zu einer gut gefüllten und toll ausgestatteten Kleiderkammer gemausert, die ihre Türen für ALLE geöffnet hat. Mit regelmäßigen Öffnungszeiten und einem eingespielten Team werden Frauen, Männer und Kinder mit vielen Dingen unkompliziert versorgt. Falls Sie uns noch nicht kennen, schauen Sie doch gern mal bei uns vorbei!

Damit wir auch weiterhin für ALLE viel und gute Auswahl an Bekleidung, Schuhen, Wäsche, Gardinen, Decken, Spielsachen und sämtliche Dinge für Haushalt und Küche anbieten können, werden Spenden jederzeit gern entgegengenommen. Diese können während der Öffnungszeiten direkt ins Klamöttchen oder aber auch ins Rathaus gebracht werden.

Öffnungszeiten (Sowie nach Vereinbarung unter: 038459/33543)
1. u. 3. Mittwoch im Monat 17:00 - 19:00 Uhr
2. u. 4. Mittwoch im Monat 10:00 - 12:00 Uhr

Adresse 18299 Laage, Polchower Chaussee 12 (neben dem Albertinum)

Wer unser Team gern unterstützen möchte, ist herzlich eingeladen! Wir freuen uns sehr über weitere Helferinnen und Helfer!

Das Team vom Klamöttchen

 

Tanzkurs in Laage

Sie möchten Tanzen lernen? Schritt für Schritt ins Tanzvergnügen! Im Grundkurs lernen Sie auf leichte Art in lockerer Atmosphäre Discofox, Foxtrott, Blues, Boogie, Salsa, Langsamer Walzer und Wiener Walzer. Zum besuch des Grundkurses brauchen Sie keine Voraussetzungen, auch wenn Sie noch nie getanzt haben.

Jeden Mittwoch ab 19:00 Uhr im Laager Stadt- und Vereinshaus

Anmeldung und Rückfargen: Sportkoordinator Edmund Jungerberg, 0172-3104439